Samstag, 6. April 2024

6. April 2024 Ceduna

Heute werden wir den ganzen Tag auf dem Camping bleiben. Wach wurden wir schon von den Nachbarn, die noch vor Sonnenaufgang den Caravan abbauten und abfuhren. Der frühe Vogel fängt den Wurm... oder die Kälte treibt einem aus dem Bett. Es war am frühen morgen wieder sehr kühl. So um die 10 Grad liess auch uns noch etwas länger unter der Bettdecke verweilen.

Nach dem Frühstück gingen wir dann an den Strand etwas spazieren. Es war Windstill und die Sonne wärmte richtig schön. Man hätte sogar an Baden denken können.


Was die drei Italiener im Sand suchen ? Das nahm Iris natürlich wunder... oder wollte sie nur die braungebrannten Oberkörper studieren ?  Es ging um Muscheln, welche heute zusammen mit Pasta auf dem Speiseplan steht.





Im weiteren Verlauf des Tages stellten wir das Programm der nächsten Tage zusammen. Morgen geht es in den Gawler NP und dann ab Mittwoch in den Flinders Range NP. Dort werden wir für vier Nächte bleiben. Dafür mussten nun die Plätze und die Besuchspässe gekauft werden.





Nach einer Runde Tischtennis und einem feinen Abendessen war dann auch schon wieder Zeit für den Sonnenuntergang. 


Hundepfoten und Muscheln... eine perfekte Kombination.





Freitag, 5. April 2024

5. März 2024 Yalata - Ceduna

Natürlich waren wir wieder fast die letzten, welche den Schlafplatz verliessen. Die letzte Etappe durch die Nullarbor stand an. Die Roadtrains und Oversize Vehicles fuhren wieder, als ob gestern nichts war.


In Penong besuchten wir wie 2020 das Windmill Museum. Die grösste Windmühle ist Comet. Dieser pumpte das Wasser aus 152 m Tiefe an die Oberfläche. Die Landwirtschaft ist in diesem Teil nur möglich, weil im Untergrund ein riesiger Süsswassersee ist. Aus diesem wir das Wasser mit Hilfe der Windmühle an die Oberfläche gepumpt. Heute sind sicherlich elektrische Pumpen im Einsatz.




Kurz vor Ceduna wurde dann auch unser Kühlschrank peinlich genau auf Früchte, Fleisch, Gemüse und Kartoffeln durchsucht. Alles okay und wir sind nun auch Quarantänemässig in Südaustralien angekommen.


Nach vielen Tagen ohne Laden wieder Shopping. Lustig, dass wir nur mit wenigen Sachen den Laden verliessen.


Da ich gar keine Jeans mit nach Australien genommen habe und die kurzen Hosen doch ab und zu kühl sind, ging es in den OP Shop um eine Jeans zu kaufen. Für umgerechnet Fr. 2.10 wurde ich fündig. So geht das :-)


Weg von Ceduna...


...rein nach Ceduna :-)


Nach vier Tagen frei stehen freuten wir uns mal wieder auf einen Campingplatz. Wieder Wasser auffüllen, Duschen, Wäsche waschen und vieles mehr gibt es zu erledigen. Ebenso sind die Campingplätze in den Nationalparks für die nächsten Tage zu buchen. So haben wir uns im Shellybeach Caravanpark für zwei Nächte eingetragen.






Ein schöner Sonnenuntergang. Etwas weniger von dem kalten Wind wäre uns lieb gewesen. Ja nu. Heute Nacht werden wir es wohlig warm haben, denn mit Strom werden wir unseren elektrischen Heizofen laufen lassen.




Donnerstag, 4. April 2024

4. März 2024 Bunda Cliffs – Yalata Roadhouse

Es war schon spät als wir heute aufwachten… Also 8.00 Uhr… was gestern ja noch 05.30 Uhr gewesen wäre. Und schon hatten wir das Gefühl, etwas in Eile zu sein…

Die Nacht war übrigens windstill. So haben wir gut geschlafen.





Wir fuhren weiter bis zum Nullarbor Roadhouse. Hier schauten wir uns ein wenig um, bis es dann weiter ging.








Plötzlich tauchte vor uns eine stehende Kolonne auf. Stau hier draussen ? Da musste etwas passiert sein. Wir erfuhren von den LKW – Fahrer, das zwei Roadtrains frontal ineinander geprallt seien. Man geht von zwei Toten aus. So stellten wir uns auf eine längere Wartezeit ein.





Nach knapp 1 ½ Stunden kam ein Polizeiauto der Kolonne entlang gefahren und informierte die Leute, dass für alle leichten 4WD Fahrzeuge ein Konvoi durch den Busch geöffnet wird. Man solle ihm hinterher fahren. So ging es dann in Kolonne durch den Busch. Auf dieser Fahrt blieb dann auch der eine oder andere Wagen im Sand stecken und es dauerte auch seine Zeit, bis wir wieder Asphalt unter den Rädern hatten.



Einer der Trucks ist völlig ausgebrannt.




Es stellte sich dann heraus, dass drei Menschen in diesem Unfall ums Leben gekommen sind.


Wir fuhren weiter bis Yalara, wo wir Tanken wollten und auch eine Station eines LAB Adventure zu lösen hatten. Eigentlich wollten wir heute bis Ceduna fahren und dort auf einen Camping. Da wir dafür aber schon etwas spät dran waren, beschlossen wir, hier in Yalara inmitten der nach Westen gestrandeten Camper zu bleiben.

Zeit um die Lichterkette neu zu installieren.




Besuch am Abend.


Mittlerweile ist es 20.00 Uhr und die ersten Roadtrains fahren an uns vorbei. Die Strasse ist also wieder offen. Wir bleiben hier und machen uns morgen auf den Weg nach Ceduna.